Was also ist passiert:
Das Leben spielt mit mir Russisch Roulet, Wer weiß wo die Kugel jetzt wider landet und die Angst nimmt stätig zu. Böse Gedanken ringen mit der Hoffnung und die Unvernunft wird zum Richter von diesem schicksalhaftem Spiel. Es ist beschämend für mich öffentlich meine Situation zu bekunden, aber es hilft mir vieles anders zu sehen und um einiges ändern zu wollen.
Meine Wally. Sie war meine Nachbarin, meine Hundenanny, meine beste Freundin und meine Ersatzmutter. Nachdem ich den Kontakt zu meiner Familie abgebrochen hatte, entschied Wally (82,) mich mit ihrem Herzen zu adoptieren. Für sie war ich wie eine Tochter. Meine Wally!
Wally beeindruckte mich mit ihrem Wissen und ihrer Einstellung. Sie war, genau wie ich, kein gewöhnlicher Mensch. Nach vielen Jahren, in denen sie in Afrika wohnte, teilte sie ihr wertvolles Wissen mit mir, das für mich von großem Wert war.
Im Februar 2025 verstarb Wally an den Folgen der COPD und auch das Herz machte schlapp, die Organe versagten. Das Ableben brach viel Kummer mit sich und viele hässliche Momente. Mir wurden viele Dinge offenbart die für mich sehr schmerzhaft gewesen sind, wo mir Wally's Geschwister mir meinen Wert genommen haben. Hier habe ich mich verloren und fühle mich innerlich wie Tod.
Das Verhalten von Wallys Geschwistern gleicht einem wahren Horrorzenarium.
Wären mich die Einsamkeit und Trauer zerfraßen, gab es nur ein Wesen, das mir stets zur Seite stand und mich bedingungslos liebte: mein Hund Paula. Sie hat mir so viel gegeben, mehr als es ein Mensch je könnte. Nach Wally's Ableben, verstarb sechs Wochen später meine über alles geliebte Paula mit 14 Hundejahre, die ich seit den dritten Mon. bekommen hatte. Mein Futzebutz, es ist ein mir unbeschreiblicher Schmerz und lässt mich täglich in Tränen ausbrechen.
Meine Wohnung ist seit jener Zeit kalt und leer. Ich fühle mich verloren und weiß nicht, wohin ich mich wenden soll. In dieser Phase der Trauerbewältigung habe ich viele unangenehme Erfahrungen gemacht, die mich dazu gebracht haben, alle Kontakte hier abzubrechen – und das aus gutem Grund. An Stelle von Trost und Zuneigung wurde nachgetreten und das nicht zu knapp. Zwei Männer (Ein Freund) haben mir großen Schmerz zugefügt, auf eine widerwärtige Art, die ich zur Anzeige gebracht habe. Seit diesem Tag macht sich einer meiner Peiniger über mich lustig, verbreitet Lügen und hält seine Gäste an der Theke mit seinen Geschichten über meine vermeintliche Opferrolle bei Laune.
Es vergeht kein Tag an dem ich nicht um mein alles geliebte Kind weinen muss.
Der andere, den ich "Muschelputzer" nenne, wartet in der Altstadt von Köln mit einer Klinge in der Hand auf mich – so wurde mir aus glaubwürdiger Quelle die Warnung voraus geschickt. Eine enge Freundin von mir, die sich als Nazistin outete, sorgte hier für Aufsehen, indem sie in einer gut besuchten Bar lautstark über dieses heikle Thema diskutierte. Dadurch lenkte sie die gesamte Aufmerksamkeit der Gäste auf mich, während sie stolz auf ihr widerliches Verhalten war. Diese Show kostete sie 14 Jahre loyale Freundschaft.
Es wahr an der Zeit diesen Baum der Freundschaft zu schütteln und es vielen sehr viel verdorbene Früchte von diesem Baum.
In all den vielen Jahren, in denen ich mit euch gefeiert habe, war ich stets loyal zu jedem Einzelnen von euch. Viele von euch kamen nach den Partynächten am morgen um 05:00 Uhr noch mit und blieben bis in die Mittagsstunden bei mir und heulten wie die Kettenhunde. Einer brach zusammen, ein anderer dachte an Selbstmord, und bei einem musste ich den Blutzucker messen, wiederum kollabierte mir der ein oder andere. Doch ich habe immer geschwiegen und niemals einen Namen genannt. So manches Leid durfte ich mir anhören, die heute als selbsternannte Geschworene nicht einmal für mich da sind.
Es geht hier nicht um Schuld oder so. Ich habe einfach gemerkt, dass mein Weg hier zu Ende ist und hab mich von allem gelöst, was mir nicht gut tut.
Nach diesen Vorfällen fühle ich mich hier äußerst unwohl. Die Sonne bringt mir Kälte, und ich bin von Ängsten geplagt. Ich spüre, dass ich mich von allem, was mich belastet, distanzieren muss. Daher entschied ich, in den Norden nach Hamburg zu ziehen und begann, nach einem WG-Zimmer zu suchen.
Nach drei Tagen erhielt ich eine Nachricht von einem freundlichen Mann, der mir ein 20 qm großes Zimmer für 600 € im Monat anbot. Ich reiste nach Hamburg, besichtigte das Zimmer, unterschrieb den Mietvertrag und zahlte 1.000 € für die zweite Märzhälfte und den April. Am nächsten Tag stellte sich jedoch heraus, dass er ein toxischer Vermieter war. Mit widerlichem Verhalten kündigte er mir den Mietvertrag und behielt meine 1.000 €. Um das Geld zurückzubekommen, muss ich einen Anwalt einschalten, und ich habe keine Rechtsschutzversicherung. Zudem fällt ein Beratungshonorar von bis zu 250 € an.
Ich hatte bereits meinen halben Hausstand aufgelöst, den Umzug eigenständig organisiert, mich abgemeldet und in Hamburg neue Anträge gestellt. Jetzt muss ich alles rückgängig machen, was meine Gesundheit stark belastet. Ich konnte die Kündigung meiner Wohnung zurückziehen, doch was soll ich hier noch auf dieser verbrannten Erde? Ich besitze keine Rechtsschutzversicherung, und selbst mit Prozesskostenhilfe finde ich keinen Anwalt, der umfassend tätig ist. Im nachhinein bot mein Schuldnerberater an, sich meiner Problematik mit dem Übergriff und dem Mietbetrug sich meiner anzunehmen.
Vertrauen ist, jemandem die Macht zu geben, dich zu verletzen, aber daran zu glauben dass er es nicht tut.